Wie gelingt nachhaltiges Bauen in Zeiten knapper Ressourcen? Antworten darauf lieferte das Fach-Forum „Bauen im Bestand“, das Ende Oktober in Köln stattfand. Veranstaltet von den ZÜBLIN-Direktionen Nord-Ost und NRW sowie dem Verband „Neues Bauen – 80 Sekunden“, stand das Forum ganz im Zeichen von BESTAND BEYOND – dem strategischen Geschäftsfeld, unter dem ZÜBLIN ihre Aktivitäten im Bauen im Bestand bündelt.
Bereits am Vorabend erhielten die Teilnehmenden bei der Baustellenbesichtigung der Zentralbibliothek Köln spannende Einblicke in ein Leuchtturmprojekt modernen Bauens im Bestand. Die Kombination aus Umbaukultur und innovativer Technik wurde hier vor Ort greifbar – ein starkes Zeichen für die Zukunft des Bauens. Der Abend klang in entspannter Atmosphäre aus und bot Raum für informellen Austausch.
Im Zentrum des Fach-Forums am Folgetag standen drei Themen: Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft und neue Bewertungslogiken. Hochkarätige Speaker:innen wie Markus Greitemann, Baudezernent der Stadt Köln, Prof. Eva-Maria Pape (TH Köln) sowie Gerhard Wittfeld, Geschäftsführender Gesellschafter von kadawittfeld Architektur zeigten, wie Bestandspflege zur kommunalen Zukunftsstrategie wird. Praxisbeispiele aus Köln, Cottbus und Berlin unterstrichen: Die Bauwende beginnt im Bestand – mit Mut, Kooperation und digitalen Lösungen.
Das Forum machte deutlich: Umbaukultur ist kein Nischenthema, sondern Fundament einer zukunftsfähigen Bauwirtschaft. Köln hat gezeigt, wie der Wandel gelingen kann – konkret, praxisnah und inspirierend.
Bildquellen
- Fach-Forum „Bauen im Bestand“: Neues Bauen