Mit Configro entwickelt ein Kölner Unternehmen White-Label-3D-Produktkonfiguratoren für Hersteller in ganz Europa – verfügbar direkt in 11 Sprachen. Die Wirtschaft hat mit Christian Flunger, Geschäftsführer von Configro, darüber gesprochen, warum die Nachfrage nach digitalen Produktkonfiguratoren gerade jetzt so stark steigt, wie sich die Fehlerquote in Angeboten dadurch senken lässt und weshalb ein Projekt häufig schon nach wenigen Wochen live geht.
Die Wirtschaft: Herr Flunger, was war Ihr Antrieb, mit Configro an den Start zu gehen?
Christian Flunger: Der Anspruch war von Anfang an, den besten 3D-Produktkonfigurator am Markt zu bauen – nicht irgendeine Lösung, sondern eine, die Hersteller wirklich in ihrem Vertriebsalltag entlastet. Aus unzähligen Webprojekten der vergangenen Jahre kannten wir die typischen Schwachstellen genau: Konfiguratoren, die entweder technisch beeindrucken, aber im Vertrieb nicht ankommen, oder umgekehrt einfach zu bedienen, aber visuell und funktional zu dünn sind. Configro sollte genau diese Lücke schließen.
Die Wirtschaft: Wie lange steckt die Entwicklung der Configro-Engine schon in der Mache?
Christian Flunger: Configro ist kein Produkt, das wir aus dem Stand hochgezogen haben. Wir haben über längere Zeit an der Engine gearbeitet und dabei konsequent Erfahrungen aus zahllosen vorherigen Webprojekten eingebracht – von der 3D-Darstellung über die Preislogik bis zur Integration in bestehende Vertriebsprozesse. Das Ergebnis ist ein Funktionsumfang, der heute 36 Funktionen serienmäßig in jedem Projekt enthält, ohne dass Hersteller einzelne Module teuer dazukaufen müssen.
Die Wirtschaft: Woher kommt die aktuell so hohe Nachfrage nach Configro?
Christian Flunger: Die Vorteile sind für Hersteller einfach sehr greifbar. Ein Konfigurator entlastet den Vertrieb spürbar, weil Kundinnen und Kunden ihr Produkt selbst zusammenstellen können, statt jede Variante einzeln anfragen zu müssen. Gleichzeitig sinkt die Fehlerquote in Angeboten rapide, weil das PDF-Angebot direkt aus der Konfiguration erzeugt wird – inklusive Modellbild, gewählten Optionen, Preis und Logo des Herstellers. Da schleicht sich kein Tippfehler mehr ein, der später im Auftrag zu Problemen führt.
„Die Fehlerquote in Angeboten sinkt rapide, weil das PDF direkt aus der Konfiguration entsteht – nicht mehr von Hand.“
Die Wirtschaft: Können Sie das an einem Beispiel festmachen?
Christian Flunger: Nehmen wir als typisches Beispiel einen mittelständischen Hersteller von Fördertechnik-Komponenten. Ein technisch komplexes, individuell konfigurierbares Bauteil lässt sich mit Configro live im Browser zusammenstellen – mit fotorealistischem Endprodukt-Look ebenso wie mit technischer CAD-Ansicht und Live-Preis. Die Anfrage geht danach direkt und vollständig dokumentiert beim Vertrieb ein, statt über mehrere E-Mail-Runden geklärt werden zu müssen.
Die Wirtschaft: Was braucht ein Hersteller eigentlich, um mit Ihnen zu starten?
Christian Flunger: Erstaunlich wenig. Wir brauchen im Kern nur wenige Eckdaten zum Produkt sowie die vorhandenen CAD-Daten, idealerweise als STEP- oder IGES-Datei. Die komplette Aufbereitung – Teile-Erkennung, Baugruppen, Originalfarben, Kompression für schnelle Ladezeiten – übernehmen wir vollständig. Der Hersteller muss also kein 3D-Spezialist sein, um am Ende einen hochwertigen Konfigurator zu bekommen.
Die Wirtschaft: Wie schnell geht das dann konkret?
Christian Flunger: Von der ersten CAD-Datei bis zum Go-Live rechnen wir meist mit vier bis acht Wochen. Ein erster klickbarer Stand steht dabei oft schon nach wenigen Tagen, sodass der Kunde sein zukünftiges Produkt sehr früh live sehen und mitgestalten kann, statt erst am Ende des Projekts ein fertiges Ergebnis präsentiert zu bekommen.
„Sie schicken uns Ihre CAD-Daten – wir zeigen Ihnen live, wie Ihr Konfigurator aussehen kann.“
Die Wirtschaft: Configro ist als White-Label-Lösung positioniert – was heißt das für den Hersteller konkret?
Christian Flunger: Der Konfigurator läuft vollständig unter der Marke des Herstellers – mit dessen Farben, Logo und im Idealfall auch unter dessen eigener Domain, eingebettet als iframe oder Popup ohne fremdes Branding. Dazu kommt EU-Hosting mit einer eigenen, isolierten Datenbank je Projekt und DSGVO-konformer Umsetzung inklusive Cookie-Consent. Für den Hersteller heißt das: Er bekommt ein eigenes, seriöses digitales Vertriebswerkzeug, nicht ein sichtbar fremdes Tool auf seiner Website.
Die Wirtschaft: Warum sind Sie von Anfang an europaweit gestartet, direkt in 11 Sprachen?
Christian Flunger: Weil viele unserer Zielkunden längst über Ländergrenzen hinweg verkaufen, ihre Produkte digital aber oft nur in einer Sprache zeigen. Die Mehrsprachigkeit, inklusive lokalisierter Preis- und Maßformate, ist bei Configro von Beginn an Teil der Architektur – kein nachträgliches Add-on, das man sich erst später dazukaufen müsste.
Die Wirtschaft: Wie geht es jetzt weiter für Configro?
Christian Flunger: Wir bauen unser Referenzportfolio branchenübergreifend weiter aus, insbesondere im Maschinenbau, in der Möbelproduktion und im Fahrzeugbau. Parallel entwickeln wir die Engine kontinuierlich weiter – aber immer mit dem Anspruch, neue Funktionen sofort allen Projekten serienmäßig zur Verfügung zu stellen, statt sie als weitere Aufpreis-Module zu verkaufen.
Configro in Zahlen – die wichtigsten Fakten:
| Feld | Angabe |
| Unternehmen hinter Configro | 2Brands Media GmbH, Köln |
| Geschäftsführer / CEO | Christian Flunger |
| Produkt | Configro – White-Label-3D-Produktkonfigurator für Hersteller |
| Markt | Europaweit, ab Start in 11 Sprachen verfügbar |
| Funktionsumfang | 36 Funktionen serienmäßig in jedem Projekt enthalten, keine Aufpreis-Module |
| Umsetzungsdauer | 4 bis 8 Wochen bis zum Go-Live, erster klickbarer Stand nach wenigen Tagen |
| Voraussetzung beim Kunden | Vor allem CAD-Daten (STEP/IGES) sowie wenige Eckdaten zum Produkt |
| Hosting | EU-Hosting mit eigener, isolierter Datenbank je Projekt, DSGVO-konform |
| Typischer Anwendungsfall | z. B. individuell konfigurierbare Bauteile für Fördertechnik-Hersteller |
Über Configro
Configro ist ein White-Label-3D-Produktkonfigurator für Hersteller in ganz Europa und ab Marktstart in 11 Sprachen verfügbar. Das Produkt der 2Brands Media GmbH aus Köln verbindet jahrelange Erfahrung aus zahlreichen Webprojekten mit einer Engine, die 36 Funktionen serienmäßig in jedem Projekt bereitstellt – von der fotorealistischen 3D-Darstellung über Live-Preisberechnung bis zum automatisch generierten PDF-Angebot. Umsetzungen sind je nach Produkt in vier bis acht Wochen live. Weitere Informationen unter www.configro.de.
