Volksbank Köln Bonn wächst weiter

Die Bank kann für das Jahr 2025 eine positive Entwicklung vermelden

by Redaktion
Vorstand der Volksbank Köln Bonn (v.l.n.r.) Volker Klein, Jürgen Pütz, Jürgen NeutgensBildquelle Volksbank Köln-Bonn

Auch im vergangenen Jahr kann die Volksbank Köln Bonn ein erfreuliches Wachstum in nahezu allen Bereichen verzeichnen. Zudem gelang es dem Institut, ihr Jahresergebnis zu steigern.
Die Bilanzsumme der Bank stieg im Jahr 2025 um rund 2,4 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro. Einen ähnlich hohen Zuwachs konnte die Bank bei der Summe der ihr von Kunden anvertrauten Gelder vermelden, nämlich 5,5 Millionen Euro. Zudem legte der Jahresüberschuss deutlich zu, um 6,5 Prozent auf 15,1 Millionen Euro.
„Die positive Entwicklung aus den letzten Jahren konnten wir auch für 2025 fortschreiben, denn in unsicheren Zeiten wächst Vertrauen.“, so Jürgen Pütz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Köln Bonn. Vor allem Erträge aus dem Zinsüberschuss von über 122 Millionen Euro und aus dem Geschäft mit Wertpapieren und Fonds waren laut Institut die Treiber der positiven Entwicklung.

Positive Entwicklungen im Kundengeschäft

Auch in Bereichen des Kundengeschäfts verzeichnet die Volksbank positive Entwicklungen. So stieg das bilanzielle Kreditvolumen um 3,5 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Dabei beliefen sich die Immobilienfinanzierungen auf 3,4 Milliarden Euro. Die Investitionskredite lagen bei 1,2 Milliarden Euro. Dabei hätten sich die Belastungen aus Wertberichtigungen im Kreditgeschäft trotz der gesamtwirtschaftlichen und politischen Herausforderungen deutlich verringert.
Die Verunsicherung der Menschen hierzulande aufgrund der politischen Weltlage führte laut Volksbank im vergangenen Jahr dazu, dass die Kunden bei längerfristigen Anlagen zurückhaltender agierten. Sie haben ihr Geld eher in jederzeit verfügbare, kurzfristige Anlageformen umgelegt. Daher nahmen die Sichteinlagen um knapp 8 Prozent zu, während Termineinlagen und Sparbriefe weniger nachgefragt wurden.

Kunden legen mehr Geld in Aktien an

Von einem anderen bundesweiten Trend profitierte die Volksbank Köln Bonn hingegen. Rund 14,1 Millionen Anleger legten 2025 ihr Geld in Aktien an, mehr als je zuvor. Entsprechend nahm das Volumen des Vermittlungsgeschäfts von Wertpapieren, Fonds und Inhaberschuldverschreibungen um 8,2 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro zu. Insgesamt stieg das Kundenvolumen um 3,4 Prozent auf 15 Milliarden Euro. Das entspricht der Summe aller betreuten Kredite und Kundenanlagen in der Bank sowie deren Verbundpartnern. Auch das positive Provisionsergebnis hebt die Bank hervor. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Wert erneut gesteigert werden, nämlich von 52,5 auf 53,8 Millionen Euro.

„Es zeigt sich wieder einmal, dass die Deutschen in unsicheren Zeiten mehr sparen“, erläutert Pütz. „Auch in unserer Kundschaft ist 2025 ein spürbarer Anstieg der Sparquote zu beobachten. Das ist nicht nur Ausdruck von Vorsicht, sondern auch ein Ergebnis unserer konsequenten, intensiven persönlichen Beratung: Wir sind nah an den Menschen, begleiten sie individuell und unterstützen sie dabei, Sparziele gezielt zu verfolgen.“

Plus in Baufinanzierung und Private Banking

Auch in Bereich der Wohnbaufinanzierung konnte die Volksbank zulegen und steigerte ihre Bilanz um rund fünf Prozent. „Das Plus bestätigt unsere Rolle als verlässlicher Partner für Wohneigentum in Köln, Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Dazu beigetragen haben kurze Entscheidungswege und maßgeschneiderte Finanzierungslösungen – persönlich und digital. So begleiten wir noch mehr Kundinnen und Kunden in die eigenen vier Wände und bei zukunftsorientierten Modernisierungen.“, Mejreme Ristemi, Abteilungsleiterin Baufinanzierung, dazu.
Ein besonders starkes Wachstum konnte das Institut im Bereich Private Banking verzeichnen. So erhöhte sich die Anzahl der gezeichneten Verträge in der Vermögensverwaltung um über 200 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zudem stieg das verwaltete Vermögen um 38 Prozent. „Dies zeigt einerseits, dass die Nachfrage nach professionellen und hochwertigen Finanzlösungen weiterhin zunimmt. Andererseits belegt diese Entwicklung, dass die Volksbank Köln Bonn in diesem Bereich in den letzten Jahren die richtigen Entscheidungen getroffen hat“, erklärt Vertriebsvorstand Jürgen Neutgens.

Steigende Eigenmittel und Gesamtkapitalquote

Auch die Eigenmittel der Bank sind, im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, nämlich um 7,3 Prozent auf 678,8 Millionen Euro. Und bezüglich der Gesamtkapitalquote erläutert Finanzvorstand Volker Klein: „Mit einer Gesamtkapitalquote von 17,3 Prozent liegt die Volksbank Köln Bonn nicht nur deutlich über den aufsichtsrechtlichen Anforderungen, sondern auch oberhalb anderer Genossenschaftsbanken vergleichbarer Größe“.

Mitgliederzahl angewachsen

Im vergangenen Jahr entschieden sich Kunden für eine Mitgliedschaft und so erhöhte sich die Zahl der Mitglieder auf 119.285. Das bedeutet, dass die Volksbank, eigenen Angaben nach, deutlich besser dasteht als die meisten genossenschaftlichen Banken in Deutschland.
Auch als Arbeitgeber und Ausbilder konnte die Bank überzeugen. So wuchs die Belegschaft auf rund 720 Mitarbeiter. Zudem beschäftigte die Volksbank 67 Auszubildende und damit mehr als je zuvor. „Trotz einer starken Wettbewerbssituation bei Fach- und Nachwuchskräften gelingt es uns, als attraktive Arbeitgeberin in der Region wahrgenommen zu werden“, so Markus Frütel, Bereichsdirektor für Personal & Kommunikation.

Digitales Banking nimmt zu

Im Bereich des digitalen Bankings ist laut Volksbank Köln Bonn aufgrund des wachsenden Angebotes an digitalen Services ein Zuwachs zu vermelden. So nutzten mittlerweile rund 73 Prozent aller Kunden die digitalen Banking-Möglichkeiten der Bank, davon 75 Prozent die VR Banking App, die restlichen 25 Prozent das OnlineBanking. Die Kreditkartennutzung stieg im vergangenen Jahr um knapp 26 Prozent, die Anzahl der Bezahlvorgänge über Bank-Terminals bei Geschäftskunden um 20 Prozent und die Nutzung des Chatbots „Pit“ stieg sogar um 61 Prozent.


(Monika EIden)

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