Wie Rikolonia die Mobilitätswende erlebbar macht

Große Wirkung auf drei Rädern

by Redaktion
Bereits seit 2013 macht Rikolonia die Mobilitätswende erlebbarBildquelle Rikolonia

Oft heißt es, die großen Räder der Wirtschaft drehten sich nur langsam. Dass echte Transformation in Köln manchmal nur drei Räder braucht, beweist ein Unternehmen, das Mobilität nicht als reinen Transport versteht, sondern als unterhaltsames Stadterlebnis. Rikolonia zeigt, wie ein kleines Unternehmen im urbanen Raum wirksam sein kann.

Ingenieurskunst trifft Radbegeisterung

Hinter Rikolonia steht Stefan Schlitt. Dass er oft nur „Slotti“ genannt wird, passt zu dem nahbaren Rheinländer. Der Ingenieur hat seine Leidenschaft für Technik und Radfahren in ein Geschäftsmodell übersetzt, das weit über das klassische touristische Angebot hinausgeht. Mit analytischem Blick schaut er auf Metropolen wie Amsterdam oder Barcelona und fragt sich: Warum nicht auch hier? Für Schlitt ist die Rikscha kein nostalgisches Gefährt, sondern ein Symbol für eine menschenfreundliche Mobilitätswende: professionell geplant, technisch fundiert. Auch die hauseigene Fahrradwerkstatt gehört zur Mission: möglichst viele Menschen wieder auf den Sattel bringen und damit die Lebensqualität der Stadt verbessern.

Gegen den Trend radeln

In einer Zeit, in der der IHK-Konjunkturklimaindikator auf niedrigem Niveau stagniert, neigen viele Betriebe dazu, Nachhaltigkeit für bessere Zeiten zu parken. Mit der Kampagne #wirfahrenvor setzt das Unternehmen ein Zeichen gegen den Trend und erlebt damit gute Resonanz auch bei der Kundschaft. Das Besondere an #wirfahrenvor ist nicht die Botschaft allein, sondern das, was dahintersteckt: ein Betrieb, der seine Flotte emissionsfrei hält, lokale Netzwerke konsequent pflegt und wirksam ist, wenn andere noch abwägen.

Sichtbarkeit über die Bordsteinkante hinaus

Wie wird aus einer Flotte von Rikschas eine Marke, die Menschen bewegt? Über Kommunikation, die nicht auf Hochglanz setzt. Rikolonia arbeitet seit Jahren mit Initiativen wie „Arsch huh, Zäng ussenander“ zusammen. Ob als aktive Präsenz bei Kundgebungen und Events oder im Rikolonia-Tagesgeschäft: Wenn die Rikschas fahren, transportieren sie mehr als Gäste. Dass das auch kommerzielle Partner überzeugt, zeigt das Kundenportfolio: Die Deutsche Handball Liga, KölnTourismus oder die Stadt Köln selbst haben Rikolonia bereits als Mobilitätspartner gebucht. Beim diesjährigen Final4-DHB-Pokalspiel rollten die Rikschas VIPS zur LANXESS arena, und zur UEFA Euro 2024 waren sie immer wieder in der ganzen Stadt im Einsatz. Diese Kooperationen sind das Ergebnis einer Markenstrategie, die sich bewusst im Kölner Stadtbild verankert: sichtbar, positioniert, aber nie laut. Was Rikolonia mit der eigenen Unternehmensgeschichte seit 2013 belegt.

Köln aus anderer Perspektive

Für Kölner Unternehmen, die nach frischen Impulsen für Teamevents oder Gruppenerlebnisse suchen, bietet die Rikscha eine andere Perspektive, die entschleunigt und unterhaltsam daherkommt. Keine Showbühne, sondern ein positives Erlebnis: zurückgelehnt auf der Rückbank, nah dran an Fahrer, Sitznachbar und Stadt. Rikolonia führt vor Augen: Der Wandel beginnt nicht beim nächsten Großprojekt, sondern bei jedem Betrieb, der beschließt, als Nächstes voranzufahren.


Monika Eiden

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