Wie ZÜBLIN in Köln den Wandel mitgestaltet – ANZEIGE

Die Bauwende heißt Sanieren im Bestand

by Redaktion
Visualisierung des neuen Campus der Hochschule für Musik und Tanz KölnBildquelle HPP International Planungsgesellschaft mbH

Wie gelingt der Wandel hin zu einer ressourcenschonenden und zukunftsfähigen Baupraxis? Angesicht der aktuellen Wohnungs-, und Bildungsbaukrise gewinnt das Bauen im Bestand zunehmend an Bedeutung. Nach Einschätzung der Greyfield Group wird der Bestand den Neubau spätestens 2028 bundesweit überholen. ZÜBLIN hat diesen Trend bereits erkannt und gestaltet den Wandel aktiv mit der strategischen Initiative BESTAND BEYOND. Mit Projekten wie der Kölner Zentralbibliothek und der Hochschule für Musik und Tanz Köln zeigt ZÜBLIN, wie zukunftsweisend der Umgang mit bestehender Bausubstanz sein kann.

Tradition trifft auf Moderne: Der neue Hochschulcampus entsteht

Wie sich zukunftsorientiertes Bauen im Bestand realisieren lässt, demonstriert ZÜBLIN im Herzen Kölns: Für den neuen Campus der Hochschule für Musik und Tanz Köln werden die benachbarten Gebäude der ehemaligen Fachhochschule für öffentliche Verwaltung umfassend kernsaniert und durch einen modernen Erweiterungsneubau ergänzt.
Für die Kernsanierung des benachbarten Fachhochschulaltbaus hat ZÜBLIN das vierteilige Ensemble vollständig entkernt, von Schadstoffen befreit und statisch wie auch technisch für die neue Nutzung umfassend ertüchtigt. Neue Decken sorgen für Tragfähigkeit, ein neu aufgebautes Dach und moderne Fenster für eine hohe Energieeffizienz. Das Ergebnis: Ein fast neuwertiger Zustand, der Tradition und Moderne vereint – ein Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen im Bestand.
Im Erweiterungsneubau mit großzügiger Glasfassade entstehen ein kombinierter Konzert- und Tanzsaal über zwei Ebenen, ein offenes Foyer, eine Cafeteria sowie Übungsräume und ein weiterer Tanzsaal. Dabei berücksichtigt ZÜBLIN nicht nur die hohen Anforderungen an Akustik und Schallschutz, sondern übernimmt auch die anspruchsvollen Arbeiten beim Rückbau der zweigeschossigen Tiefgarage und der parallelen Einrichtung der Baugrube.

Effizienz und Barrierefreiheit im Bestand

Mit der Generalsanierung der Zentralbibliothek realisiert ZÜBLIN ein weiteres eindrucksvolles Projekt. Das Bauvorhaben im Auftrag der Stadt Köln steht für eine umfassende Modernisierung und Zukunftsfähigkeit.
Neben der brandschutztechnischen und bauphysikalischen Ertüchtigung des Bestandsgebäudes werden die Fassaden neugestaltet und die thermische Gebäudehülle vollständig saniert – für mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig entsteht ein barrierefreies, komfortables Umfeld durch die Neugestaltung der Innenräume – von Sanitär- und Verwaltungsbereichen über Bibliotheksflächen bis hin zu optimierten Treppenanlagen und Aufzügen – mit höchstem Anspruch an Funktionalität und Design.

Der Erhalt des Bestandskorpus reduziert zudem den Bedarf an sogenannter grauer Energie und senkt dadurch die Emissionen. Graue Energie bezeichnet die Energiemenge, die für Rohstoffgewinnung, Lagerung und Transport der Materialien erforderlich ist. Den größten Anteil daran verursacht die Betonkonstruktion. Ergänzend zur Einsparung grauer Energie gewährleistet die thermische Sanierung einen energieeffizienten Gebäudebetrieb und reduziert die Emissionen über die gesamte Nutzungsdauer.

Verantwortungsvoll in die Zukunft bauen

„Mit der Initiative BESTAND BEYOND zeigen wir bei ZÜBLIN, dass nachhaltiges Bauen nicht nur ein Trend, sondern ein entscheidender Schritt für die Zukunft der Branche ist“, erklärt Ulrich Müntefering (Technischer Bereichsleiter Bauen im Bestand – ZÜBLIN Direktion NRW). Durch die intelligente Nutzung bestehender Bausubstanz, die Reduzierung von Emissionen und die Schaffung moderner, barrierefreier Räume wird ökologische Verantwortung mit höchstem Qualitätsanspruch in Einklang gebracht. So entstehen Projekte, die nicht nur heutigen Anforderungen gerecht werden, sondern auch kommende Generationen im Blick haben. „Die Bauwende passiert im Bestand – mit Mut, Kooperation und digitalen Lösungen“, betont Ulrich Müntefering.

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