Die Wohnungsnot in Köln ist drängender denn je. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft fehlen allein in Köln jährlich rund 7.500 neue Wohnungen, um den Bedarf zu decken – tatsächlich gebaut werden jedoch nur etwa 2.700.
Die Gründe sind vielfältig: hohe Baukosten, lange Genehmigungsphasen und eine akute Flächenknappheit. Doch inmitten dieser Herausforderung keimt eine vielversprechende Lösung auf: Eine Studie des Technologieunternehmens Leaftech identifiziert bundesweit ein Potenzial von 272.000 zusätzlichen Wohneinheiten durch Dachausbau und Aufstockung in rund 77.800 Gebäuden. Das zeigt, dass allein dadurch auch in Köln eine nennenswerte Anzahl an Wohnungen zusätzlich realisierbar wäre. Dies stellt ein enormes, bisher zu wenig genutztes Potenzial innerhalb der bestehenden urbanen Strukturen dar.
Als konkreter Lösungsansatz gewinnt somit das „Bauen im Bestand“ zunehmend an Bedeutung. Einer, der diesen Ansatz nicht nur versteht, sondern aktiv vorantreibt, ist Stephan Poser, Leiter Key Account Management bei der Protektorwerk Florenz Maisch GmbH & Co. KG. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Bauwirtschaft und einem klaren Fokus auf die energetische Sanierung von Gebäuden sowie der seriellen Vorfertigung ist Stephan Poser aktiver Treiber der Bauwende. Er steht für eine Bauphilosophie, die weit über klassische Sanierung hinausgeht. Für ihn ist dabei das „Bauen im Bestand“ ein strategischer Hebel zur Lösung der Wohnraumkrise. Die Vorteile liegen auf der Hand:
- Wirtschaftlichkeit: Im Vergleich zum Neubau sind die Kosten oft geringer. Genehmigungsprozesse verlaufen schneller, und die Wertsteigerung bestehender Immobilien ist signifikant.
- Kurzfristige Umsetzbarkeit: Dachausbauten, Aufstockungen und das Schließen von Baulücken bieten enorme Potenziale. Gerade in Köln, wo freie Flächen rar sind, kann so kurzfristig neuer Wohnraum entstehen.
- Nachhaltigkeit: Der Erhalt der Bausubstanz spart Ressourcen. Der Einsatz kreislauffähiger Wandaufbauten – wie sie Protektor entwickelt – macht den Bestand zukunftsfähig.
„Altbestand ist Zukunft“ – Stephan Poser im Gespräch
„In Köln stehen unzählige Gebäude, die durch intelligente Nachverdichtung sofort für die Schaffung zusätzlichen Wohnraums nutzbar wären. Wir sollten den Bestand als Ressource begreifen – als Chance, schnell und nachhaltig Wohnraum zu schaffen“, sagt Stephan Poser.
Er betont dabei, dass gerade die Kombination von bewährten Werkstoffen, weiterentwickelten Systemen und der seriellen Vorfertigung neue Möglichkeiten eröffnet: „Mit unseren kreislauffähigen Wandaufbauten können wir Gebäude nach neuestem energetischem Standard flexibel erweitern – allem voran durch die Aufstockung. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich attraktiv.“
Seine persönliche Motivation? „Die Kölner Wohnungsnot ist eine dringende Herausforderung, die kreative und mutige Lösungen erfordert. Mein Antrieb ist es, hierzu ganzheitliche Systemlösungen anzubieten. Wir nutzen die Vorfertigung und Modularität bei unseren nicht brennbaren Stahlleichtbausystemen, um schneller und kosteneffizienter bauen zu können. Gleichzeitig integrieren wir Kreislauffähigkeit von Anfang an. Köln braucht Lösungen – und wir bei Protektor haben sie.“
Protektor, ein Unternehmen mit über 120 Jahren Erfahrung und Marktführer in Europa für Bauprofile und Systemlösungen im Trocken- u. Stahlleichtbau, setzt dabei auf digitale Prozesse, modulare Bauweisen und industrielle Vorfertigung durch die Firmentochter EXPOCOVER.
Die nächsten Schritte für Stephan Poser und Protektor sind klar: die Weiterentwicklung kreislauffähiger Sanierungskonzepte, die Ausweitung strategischer Partnerschaften in Köln, etwa mit lokalen Architekten und der Wohnungswirtschaft.
In einer Stadt, die unter massivem Wohnraummangel leidet, kann der intelligente Umgang mit vorhandener Bausubstanz zum Schlüssel werden. Dachausbauten, Aufstockungen und das Nachverdichten von Baulücken sind keine Kompromisse – sie sind die Zukunft.
Weitere Infos unter:
Protektorwerk Florenz Maisch GmbH Co. KG
Stephan Poser, Stephan.Poser@protektor.de
Bildquellen
- Stahlleichtbau: Protektor / Matthias Hartmann