Im Bündnis für Mobilität schließen sich Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verkehrsbranche und Verbänden zusammen, um gemeinsam die Mobilität der Zukunft zu gestalten. Das Bündnis versteht sich als Wegbereiter und Vermittler für eine einfache, flexible und klimaneutrale Mobilität in NRW. Erklärtes Ziel ist, NRW zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas zu machen.
Über 140 Akteure haben sich im Bündnis für Mobilität zusammengeschlossen, auf Initiative des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr in NRW. Gegründet wurde es 2018. Alle Bündnispartner sind auf der Webseite buendnis-fuer-mobilitaet.nrw.de einsehbar. Das Bündnis kommuniziert der Öffentlichkeit nachhaltige Mobilitätskonzepte und präsentiert NRW als kooperative Entwicklungs- und Ideenschmiede für innovative und zukunftsweisende Projekte. Im Prinzip sollen allen Menschen die Möglichkeiten einer flexiblen und klimaneutralen Mobilität bewusst gemacht werden sowie auch die Projekte der Zukunft der Mobilität. Mobilität solle sowohl in der Stadt als auch im ländlichen Raum zuverlässig, nachhaltig, barrierefrei und sicher sein. Bei der Abwägung zwischen den Erfordernissen einer intakten, bedarfsgerechten Infrastruktur, den Anliegen von Anwohnern, der Wirtschaft sowie des Natur- und Umweltschutzes wolle man ausgewogene Lösungen finden. Des Weiteren soll auf den Fachkräftemangel in der Mobilitätsbranche aufmerksam gemacht werden, die Bedeutung einer funktionierenden Infrastruktur und deren Vorteile für Bürger und Wirtschaft sollen deutlich werden. Der fachliche Austausch der Stakeholder und der Branche soll gefördert werden. Den vielfältigen und bereits existierenden Mobilitätsangeboten, die das Ziel einer zukunftsorientierten Mobilität verfolgen, wolle man eine Plattform bieten. Dem Bündnis sei es auch wichtig, dass die Chancen der Digitalisierung bei Mobilitätsprojekten genutzt werden. Unter anderem eine intelligente Mobilitätssteuerung helfe dabei, bestehende Kapazitäten effizienter zu nutzen für den Transport von Menschen und Gütern. Verkehrsprojekte sollen schneller und effizienter realisiert werden. Damit der Verkehrssektor seinen notwendigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele leiste, sei ein Zusammenwirken aller Verantwortlichen erforderlich, so das Bündnis.
Events des Bündnisses für Mobilität
Aufmerksamkeit für seine Arbeit und seine Ziele möchte das Bündnis für Mobilität auch über seine Formate und Veranstaltungen generieren. Ein relevanter Termin 2025 wird der Mobilitätstag. NRW am 8. Dezember sein. Er wird stattfinden im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW in Düsseldorf. Es soll gezeigt und diskutiert werden, wie man Mobilität einfacher, flexibler und klimafreundlicher machen kann. Dort steht auch die Verleihung des Mobilitätspreis. NRW 2025 an. Damit werden intelligente Mobilitätslösungen „Made in NRW“ oder „Made für NRW“ durch das Bündnis unterstützt. Der erste Platz ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro dotiert, Platz zwei wird mit 10.000 Euro und Platz drei mit 5.000 Euro geehrt. Die diesjährige Bewerbungsfrist ist verstrichen, ab November kann man am Online-Voting auf der Webseite des Bündnisses mitentscheiden, welches der fünf Finalprojekte gewinnen soll. In den letzten Monaten fand zudem u. a. am 5. September die Infrastrukturkonferenz. NRW in Düsseldorf statt. Am 26. August lud die Nahverkehrsbranche zur KarriereSchiene nach Bochum, um Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln, inklusive Jobmesse. Beim ersten verkehrsträgerübergreifenden Arbeitskreistreffen in Düsseldorf brachte innocam. NRW im Sommer 2025 Experten aus Straße, Schiene, Luft und Wasser zusammen. Gemeinsam wurden Impulse für intelligente, automatisierte Mobilitätslösungen diskutiert, von intermodalen Lieferrobotern bis zum digitalen Zwilling.
Auf vielfältige Weise will das Bündnis für Mobilität somit für ein Voranschreiten in der Branche, Gesellschaft und Wirtschaft sorgen. Es sucht auch stetig neue Partner für sein Netzwerk.
(Karoline Sielski)
Bildquellen
- E-Parkplatz: Foto von Michael Marais auf Unsplash