Im Rheinischen Revier erfolgte Mitte März der Spatenstich für das Microsoft-Rechenzentrums-Cluster. Der Bau von insgesamt drei Rechenzentren in Bergheim, Bedburg und Elsdorf dient dazu, die Verfügbarkeit von Cloud-Computing-Kapazitäten und KI-Services in ganz Deutschland signifikant zu steigern. Nordrhein-Westfalen wird somit zum zentralen Standort für die Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Durch die Schaffung zusätzlicher Rechenzentrumskapazitäten in Deutschland soll die Infrastruktur für die KI-Zukunft des Landes gestärkt werden. Das Rechenzentrums-Cluster markiert damit einen wichtigen Meilenstein in dem langfristigen Engagement Microsofts für die KI-Transformation Deutschlands.
Agnes Heftberger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, erklärt: „Heute ist ein großer Tag – für uns als Unternehmen genauso wie für unsere Kunden und Partner. Wir helfen mit, dass Deutschland Rechenzentrumsland wird. Souveränität entsteht durch die Kombination aus Handlungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Mit Rechenzentren in Deutschland stärken wir beides. Wir liefern die Optionen, die Unternehmen brauchen, um Souveränität nach ihren Bedürfnissen zu konfigurieren. Und wir bauen die Infrastruktur für Innovationen, die deutsche Unternehmen weltweit wettbewerbsfähig halten.“
Spatenstich im März
In Bergheim erfolgte Mitte März der Spatenstich für das erste Rechenzentrum des Clusters in Anwesenheit hochrangiger Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Neben den Vertretern von Microsoft, Agnes Heftberger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, und Eoin Doherty, CVP und EMEA Regional Leader Cloud Operations and Innovation bei Microsoft, nahmen die Bürgermeister der drei beteiligten Kommunen Volker Mießeler, Bergheim, Sascha Solbach, Bedburg, und Andreas Heller, Elsdorf, sowie die stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie Mona Neubaur und der Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger an der Veranstaltung teil.
Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger in seiner Ansprache zeigte sich erfreut über die Investition des US-Unternehmens: „Wir freuen uns, dass internationale Topunternehmen wie Microsoft mit Milliardeninvestitionen in Deutschland bauen. Das ist ein klares Bekenntnis und eine Auszeichnung für unseren Digital-Standort. Unser Ziel ist, Deutschland als führendes Land für Rechenzentren in Europa zu etablieren. Dazu bieten wir alles – gute Flächen, erneuerbare Energien, höchste Sicherheitsstandards und schnelle Genehmigungen. Mit unserer nationalen Rechenzentrumsstrategie, die wir nächste Woche im Kabinett präsentieren, treiben wir das weiter mit voller Kraft voran.“
Rheinisches Revier wird zum Standort digitaler Infrastruktur
Durch den Bau der drei Rechenzentren im Rheinischen Revier wird die Region zum zentralen Standort für eine bedeutende digitale Infrastruktur sowie für Innovationen, Technologien und neue Arbeitsplätze. Daher sind besonders NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur über die Wahl des Standortes erfreut.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Mit dem Spatenstich für die Microsoft-Hyperscaler-Rechenzentren beginnt im Rheinischen Revier die neue digitale Zeitrechnung. Dass das Großprojekt jetzt in die Umsetzung geht, ist ein starker Impuls für Innovationen, neue Arbeitsplätze, Wohlstand, soziale Sicherheit und die Zukunft unseres Landes.“
Mona Neubaur, NRW-Wirtschaftsministerin: „Der Spatenstich für die Rechenzentren von Microsoft ist ein starkes Signal für den erfolgreichen Strukturwandel im Rheinischen Revier. Wo früher Braunkohle Wohlstand geschaffen hat, entsteht jetzt digitale Infrastruktur für die Wirtschaft von morgen. Die Investition zeigt, dass Nordrhein-Westfalen ein attraktiver Standort für Zukunftstechnologien ist. Rund um den Standort kann nun ein wachsendes Ökosystem aus Unternehmen, Innovation und neuen Arbeitsplätzen entstehen – ein wichtiger Impuls für die Region und weit darüber hinaus.“
(Monika Eiden)
