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„all zesamme“– Crowdfunding für die gute Sache

Wer dringend Unterstützung bei der Finanzierung eines Projektes, sei es als Unternehmensgründer, als Kreativer oder auch als Verein benötigt, für den könnte Crowdfunding die Rettung sein. - pixabay.com
Wer dringend Unterstützung bei der Finanzierung eines Projektes, sei es als Unternehmensgründer, als Kreativer oder auch als Verein benötigt, für den könnte Crowdfunding die Rettung sein.
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Crowdfunding als Möglichkeit, finanzielle Hilfen zu generieren, erfreut sich momentan großer Beliebtheit.

Wer dringend Unterstützung bei der Finanzierung eines Projektes, sei es als Unternehmensgründer, als Kreativer oder auch als Verein benötigt, für den könnte Crowdfunding die Rettung sein. Bei dieser Finanzierungsmethode wird der benötigte Geldbetrag über eine Vielzahl von Geldgebern zur Verfügung gestellt. Vereine oder eine Initiative, die Gemeinnützigkeit nachweisen können und sich zudem noch in der Kölner Region befinden, sind bei dem Thema Crowdfunding bei der Kölner Bank sehr gut aufgehoben.

Seit 2014 betreibt das Bankhaus mit großem Erfolg die Crowdfunding-Plattform www.all-zesamme.de. Diese bietet kulturellen, sozialen oder karitativen Vereinen und Initiativen die Möglichkeit, ihr Projekt vorzustellen. Ziel ist es, möglichst viele Menschen für das Projekt zu begeistern. Das in der Hoffnung, dass interessierte Mitbürger dieses Projekt finanziell unterstützen.

35 Projekte wurden auf diese Weise seit 2014 erfolgreich umgesetzt. Fast 2.700 Kölnerinnen und Kölner spendeten insgesamt über die Plattform bereits rund 164.600 Euro und machten somit die Projekte möglich. So spendeten 195 Unterstützer insgesamt einen Betrag von 5.500 Euro für einen Generator, der den Strom für ein Büdchen, eine Toilette etc. am Kalscheurer Weiher liefert. Ein stolzer Betrag von 11.100 Euro kam für einen Wasserspielplatz einer Kölner Kita zusammen. Und erst Mitte 2016 konnte eine Sportstätte für Inline-Skater erfolgreich finanziert werden.

Das heißt, über Bürgerinitiativen, Elterninitiativen, Kitas, Brauchtumsvereine bis hin zu Sportvereinen etc. kann jeder Verein beziehungsweise jede Initiative eine Kampagne für die Erreichung eines bestimmten finanziellen Zieles erstellen, sofern, einige Voraussetzungen erfüllt werden:

Crowdfunding-Projekte werden mit bis zu 30.000 Euro unterstützt

Hinter dem Projekt muss ein Verein oder eine Institution stehen, die als gemeinnützig anerkannt sind und sich im Einzugsgebiet der Kölner Bank befinden. Da der Starter des Projektes nicht zwangsläufig Mitglied des Vereines sein muss, sind zudem eine Legitimation und das Einverständnis des Vereinsvorstandes vorzulegen. Eine Projektbeschreibung, die Menschen dazu bewegt, die entsprechende Kampagne zu unterstützen, muss erstellt werden, Bilder und ggf. Videos müssen vorliegen. Und natürlich muss die Projektsumme kalkuliert und vor allem realistisch sein. Diese kann zwischen 500 und maximal 30.000 Euro liegen. Bei kleineren Projekten ist dabei sinnvoll, das Ziel nicht zu hoch zu stecken, um sicherzustellen, dass das Ziel erreicht wird.

Der Initiator bzw. der Verein hat drei Monate Zeit, genügend Unterstützer für das Projekt zu finden und zu sammeln. Eins ist allerdings klar: Von allein kommt der Erfolg nicht. Äußerst hilfreich ist es da natürlich, wenn der Projektstarter fit im Umgang mit den sozialen Netzwerken ist. Da Werbung absolut unerlässlich ist, um dem Projekt zum Erfolg zu verhelfen, sollte besonders dort das Projekt bekannt gemacht werden. Aber auch abseits der Social-Media-Kanäle muss der Initiator kräftig die Werbetrommel rühren und am besten so viele Helfer wie möglich miteinbinden.

Wenn die angesetzte Summe in dieser Zeit zusammenkommt – Erfolg! Das Projekt kann umgesetzt werden. Falls nicht, werden die bereits gespendeten Summen zurückgezahlt. Alle Informationen zu aktuellen Projekten, aber auch allgemeine Infos, wie Kontaktdaten, erhalten Interessierte auf www.all-zesamme.de.

Autor: Heribert Eiden

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