Köln auf der Expo Real 2025

Rheinmetropole stellt Stadtentwicklungsprojekte auf Europas größter Immobilienmesse vor

by Diana Pohl
Auf der Expo Real 2025 in München präsentierte Köln seine baulichen Projekte sowie seine strukturellen Fortschritte

Vom 8. bis 10. Oktober 2025 fand die größte europäische Fachmesse für Immobilien und Investitionen, die Expo Real 2025, in München statt. Köln präsentierte sich dort gemeinsam mit 19 Partnern aus der Wirtschaft und stellte wegweisende Projekte vor. Dabei standen neben städtebaulichen Leuchtturmprojekten die starke wirtschaftliche Entwicklung Kölns und das Zusammenspiel mit der Region im Fokus.

Köln nutzte die Expo Real 2025, um zentrale Stadtentwicklungsprojekte und die wirtschaftliche Stärke des Standorts in den Fokus zu rücken. Gemeinsam mit 19 Partnern aus der Wirtschaft sowie der Immobilienbranche präsentierten die Stadt Köln und KölnBusiness Leuchtturmprojekte aus Innenstadt, Industrie und Quartiersentwicklung – auf einem über 500 Quadratmeter großen Stand in Halle B2. Am ersten Messetag wurde der Auftritt der Domstadt um ein Diskussionspanel über herausragende und nachhaltige Immobilienprojekte ergänzt.

Kölns klares Signal: Hier entstehen Räume für Zukunft

Die Rheinmetropole sendet mit ihrer Präsentation ein klares Signal an Investoren und Projektentwickler: Hier entstehen Räume für Zukunft. Kölns noch amtierende Oberbürgermeisterin Henriette Reker dazu: „Köln ist und bleibt eine gefragte europäische Metropole. Wir bieten mit einem bestens aufgestellten Standort vielfältige Möglichkeiten für Investitionen. Die Kölner Quartiersentwicklungen, wie das PA–N-Quartier, zeigen, dass auch in diesen Zeiten große Transformationsprojekte umsetzbar sind. Gleichzeitig entstehen in Köln innovative Projektentwicklungen, wie Fusion Cologne. Gemeinsam mit der Wirtschaft wollen wir Köln nachhaltig und zukunftssicher gestalten.“

Die vorgestellten Projekte auf der Expo Real reichen von zentraler Innenstadtmodernisierung bis hin zu innovativen Industrieflächen. Beispiele sind dabei das Weltstadthaus auf der Schildergasse, welches um einen neungeschossigen Erweiterungsbau ergänzt wird, und das Goldschmied-Carré, das in unmittelbarer Nähe zum Kölner Dom entsteht. Auch die Transformation klassischer Industrieflächen im Kölner Norden nimmt mit Fusion Cologne und den beiden Projekten Gateway und Crossdock konkrete Formen an. Und bei der Büroentwicklung, wie beispielsweise mit dem nachhaltigen Holz-Hybrid-Projekt Friedrich & Karl, setzt Köln ebenfalls Zeichen.

„Die Kölner Projekte spiegeln die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts wider. Die Leerstandsquote im Büromarkt liegt mit 5,0 Prozent weiterhin unter dem Durchschnitt der deutschen Top-7-Städte. Und mit rund 627.000 Arbeitsplätzen verzeichnet Köln einen neuen Beschäftigungsrekord. Vor allem wissensbasierte Branchen – etwa IT, Beratung, Gesundheitswirtschaft und Startups – tragen zum Wachstum bei. Köln zählt damit zu den attraktivsten Investitionsstandorten. Die Kombination aus wirtschaftlicher Vielfalt und konkreten Zukunftsprojekten überzeugt – und das machen wir gemeinsam mit unseren Partnern auf der Expo Real sichtbar“, so Dr. Manfred Janssen, Geschäftsführer der KölnBusiness Wirtschaftsförderung im Vorfeld der Expo Real.

Köln präsentierte jedoch nicht nur seine baulichen Projekte, sondern stellte auch strukturelle Fortschritte vor. So wurde das digitale Bauantragsverfahren der Stadt im dritten Quartal 2025 in 96 Prozent der Fälle genutzt. Damit ist Köln bundesweit Vorreiter im digitalen Baugenehmigungsprozess. Außerdem wurde ein strategischer Rahmen verabschiedet, der langfristig betrachtet Flächen für produzierende Unternehmen sichern soll.

Organisiert wurde der gemeinsame Auftritt auf der Expo Real 2025 von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung, der Stadt Bonn und der Region Köln/Bonn. Am Gemeinschaftsstand in Halle B2 stellten sich zahlreiche Partner aus der Region vor, die die wirtschaftliche Vielfalt und Innovationskraft der Region mitgestalten. Die Teilnahme an der Veranstaltung soll die regionale Zusammenarbeit sowie das gemeinsame Ziel, urbanen Raum zukunftsfähig weiterzuentwickeln, unterstreichen.

(Monika Eiden)

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