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Vier Trends für lokales und digitales Marketing in 2020

Vier Trends für lokales digitales Marketing in 2020 copyright: Envato / DragonImages
Vier Trends für lokales digitales Marketing in 2020
copyright: Envato / DragonImages

Der Alltag wird längst von Digitalen Technologien bestimmt. Man verbringt einen Großteil seiner Zeit heutzutage online. Während man früher eher vor dem heimischen Computer saß, erledigt man mittlerweile vieles mit dem Smartphone. Mobile First lautet der aktuelle Status quo: Also googelt man mit dem Smartphone, wo der nächsten Italiener zu finden ist. Oder man lässt sich auf dem Weg zur Arbeit über den Lieblings-Podcast über Politik, Wirtschaft oder Branchennews informieren. Und vor dem Kauf eines neuen Kleidungstücks, lässt man sich in den sozialen Medien, häufig auch durch kurze Clips, inspirieren. Aber welche digitalen Trends spielen 2020 vor allem für den lokalen Handel und Dienstleister vor Ort eine wichtige Rolle? Vor allem vier Trends werden hier im digitalen Marketing vorherrschend sein.

Google Answer Box

Immer häufiger findet man bei Google und Co. Answer Boxen, auch Featured Snippets genannt. copyright: Envato / stokkete
Immer häufiger findet man bei Google und Co. Answer Boxen, auch Featured Snippets genannt.
copyright: Envato / stokkete

An erster Stelle bei Google steht seit geraumer Zeit nicht mehr der Spitzenreiter in den Suchergebnissen. Immer häufiger findet man genau dort Answer Boxen, auch Featured Snippets genannt. Hier erhält der User direkt zu Beginn eine Antwort auf eine konkrete Frage. In den Google Suchergebnislisten erscheinen die Boxen noch vor den organischen Suchergebnissen unterhalb der AdWords-Anzeigen. Aus diesem Grund trägt diese Position die Bezeichnung “Position #0”. Diese nicht zu übersehende Platzierung ist dafür verantwortlich, dass um eine Position in diesem Bereich ein regelrechter SEO-Kampf ausgebrochen ist. Eine Suchanfrage kann dabei auf ganz unterschiedliche Weise beantwortet werden. Daher gibt es drei verschiedene Arten von Featured Snippets:

  • Textabschnitte
  • Listen und
  • Tabellen.

Für kleine und mittelständische Dienstleister und Händler bedeutet dies, dass diese nach für sie relevanten Suchanfragen recherchieren sollten. Dabei sollten sie beachten, dass Google lokal abgestimmten und optimierten Inhalt bevorzugt und entsprechend schneller registriert als national gehaltener Inhalt. Ebenso ist es wichtig, darauf zu achten, dass man bei der Recherche nach Fragen oder Keywords sucht, die sich nicht nur mit einem Satz oder Wort beantworten lassen. Nur so besteht die Möglichkeit, auf “Position #0” zu ranken.

Content Marketing

Content Marketing: Zielgruppenspezifische und themenrelevante Inhalte mit Mehrwert sind gefragt. copyright: Envato / DragonImages
Content Marketing: Zielgruppenspezifische und themenrelevante Inhalte mit Mehrwert sind gefragt.
copyright: Envato / DragonImages

Der nächste Trend betrifft das Content Marketing. Hierbei handelt es sich nicht einfach um die Verbreitung einer Werbebotschaft. Vielmehr sollen mit hochwertigem, relevantem Inhalt bestehende Zielgruppen gehalten und idealerweise neue erschlossen werden. Natürlich sollten es Inhalte sein, die von vielen Usern gesucht werden und diesen dazu einen Mehrwert bieten. Hier ist vor allem holistischer Content gefragt, d. h. eine, aus Nutzersicht, vollumfängliche Erklärung bzw. Beschreibung eines Themas. Dabei können die Inhalte beispielsweise informativ, beratend, unterhaltsam oder emotional sein.

Also geht es beim digitalen Marketing im Bezug auf Content in 2020 nicht mehr um SEO-optimierte kurze Content Snippets, sondern darum, Suchanfragen ganzheitlich zu betrachten und zu behandeln. Unternehmen, die dies den Usern entlang der Customer Journey bieten, werden häufiger gefunden. Durch das so aufgebaute Vertrauen können letztendlich Kunden gewonnen werden. Gängige Formate sind Texte, Bilder, Infografiken, Podcasts, Studien und Umfragen.

Video-Marketing

Einer der entscheidenen Trends wird das Video-Marketing sein. copyright: Envato / diego_cervo
Einer der entscheidenen Trends wird das Video-Marketing sein.
copyright: Envato / diego_cervo

Besonders relevant für 2020 sind Videos und weitere interaktive Inhalte, die so auch die Suchmaschinenoptimierung weiter antreiben. Was uns zum dritten Trend führt. Video-Marketing wird in den nächsten Jahren einer der entscheidenden Trends sein, vielleicht sogar der wichtigste. Insbesondere spielen drei Varianten eine besonders große Rolle:

  • Live-Videos: diese werden von Unternehmen für Interviews, Produktdemos oder Einblicke hinter die Kulisse ihrer Marke genutzt.
  • 1:1 bzw. personalisierte Videos: Unternehmer oder Vermarkter nutzen diese zur individuellen Ansprache von Kunden und Interessenten anstelle von Anrufen oder E-Mails.
  • Kaufbarer Video Content: diese Form ermöglicht es Usern, nach Ansehen des Films Produkte einfach zu bestellen, indem sie die swipe-up Funktion nutzen. Dies verkürzt somit die Customer Journey.

Gerade für regionale Händler bieten sich hier Chancen. Mit sehr guten, kurzen, prägnanten und lokal relevanten Clips können sie in den Suchergebnissen vorne mit dabei sein. So bietet sich die Möglichkeit, sich gegenüber den Wettbewerbern erfolgreich als Vorreiter zu positionieren. User, die sich einen dieser kurzen Filme ansehen, verbleiben länger auf einer Webseite. Dies trägt dazu bei, dass die Unternehmenswebseite besser rankt. Insgesamt bedeutet das, dass die Bedeutung von Video SEO immer weiter zunimmt. Da die Clips in den Suchergebnissen erscheinen, wird damit auch die Optimierung der Filme immer wichtiger. Als Beispiel genannt seien hier die zusätzliche Verwendung von Text-Overlays sowie Untertiteln neben Beschreibung, Titel und Dateinamen.

Social Commerce im digitalen Marketing

Vor allem Millennials und Digital Natives nutzen die sozialen Medien mittlerweile ganz selbstverständlich für ihre Recherche und den Einkauf von Produkten. copyright: Envato / Rawpixel
Vor allem Millennials und Digital Natives nutzen die sozialen Medien mittlerweile ganz selbstverständlich für ihre Recherche und den Einkauf von Produkten.
copyright: Envato / Rawpixel

Soziale Medien werden von Unternehmen nicht nur als Werbeplattform genutzt, um ihre Produkte bekannt zu machen. Sie nutzen sie auch als Verkaufskanal mit sogenannten “Shoppable Posts”, in welchen sie dem Nutzer konkrete Kaufvorschläge unterbreiten. Vor allem Millennials und Digital Natives nutzen die sozialen Medien mittlerweile ganz selbstverständlich für ihre Recherche und den Einkauf von Produkten. Deswegen wird der Bereich des Social Commerce auch immer wichtiger.

Instagram und Facebook haben dies zur Kenntnis genommen und entsprechend reagiert. In den letzten Jahren haben sie Möglichkeiten geschaffen, mit denen E-Commerce-Shops einkaufsfähige Posts mit einer nativen Integration erstellen können. So lassen sich Produkte in den Posts direkt mit Produktbezeichnung und Preis etikettieren bzw. taggen. Dies bietet Online-Händler die Möglichkeit, gezielt Datenverkehr auf ihre Seiten zu lenken. Dank Targeting und der Parametrisierung bei Instagram können aber auch lokale Händler dies für sich nutzen und ihre Posts gezielt regional unterbringen.

Quelle: Greven Medien / Patrick Hünemeohr

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