Panattoni Park Köln II

Aus Alt mach Neu – Panattoni gestaltet die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Köln

by Jana Leckel
Vision des sich im Bau befindenden Panattoni Park KölnBildquelle Panattoni

Mit diesem Projekt im Kölner Norden schafft Panattoni neue Möglichkeiten für die gewerbliche Nutzung einer alten Industrieanlage. Dabei spielen moderne Bauweisen und das Thema Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle.

Auf dem ehemaligen Ford-Werksgelände in Köln-Niehl entsteht mit dem Panattoni Park Köln II derzeit eine der modernsten Logistik- und Industrieimmobilien der Region. Dort, wo einst Prototypen für den US-Automobilhersteller gefertigt wurden, sollen künftig auf 62.000 Quadratmetern hochmoderne Flächen für Unternehmen verschiedenster Branchen, wie Logistik-, E-Commerce- und Produktionsunternehmen, entstehen. Die zwei Hallen mit einer Gesamtfläche von etwa 35.000 Quadratmetern, verteilt auf zwei Gebäude mit sechs teilbaren Einheiten, bieten flexible Nutzungsmöglichkeiten. Ungefähr 5.265 Quadratmeter sind zudem für Büro-, Sozial- und Mezzaninlagerflächen eingeplant sowie 120 Pkw-, sechs Lkw- und 90 Fahrradstellplätze. Besonders attraktiv machen den Standort auch die Nähe zur Kölner Innenstadt sowie die direkte Anbindung an die Autobahnen A 1, A 3, A 59 und A 4. Damit bietet der Standort eine ideale Voraussetzung für Unternehmen, die auf schnelle Transportwege auf der Straße angewiesen sind. Doch auch der Niehler Hafen ist nicht weit und bietet somit einen weiteren Standortvorteil.

Doch der Panattoni Park Köln II ist mehr als nur ein weiteres Logistikzentrum. Schon in der Planung wurde großer Wert auf Nachhaltigkeit mit einem sogenannten Green-Building-Konzept gelegt, weshalb der Projektentwickler Panattoni auch eine DGNB-Platin-Zertifizierung anstrebt. Diese setzt sehr hohe Umweltstandards voraus. Daher sollen die Nutzung von Wärmepumpen anstelle fossiler Brennstoffe, Photovoltaikanlagen auf den Dächern sowie Regenwassernutzung und Dachbegrünung für eine ökologische Bauweise sorgen. Zudem sollen 180 neue Bäume gepflanzt und Nistkästen installiert werden, um die Biodiversität zu fördern. Freizeitbereiche und Grünflächen mit Wildblumenwiesen sollen ein angenehmes Arbeitsumfeld und Erholung für die Mitarbeiter schaffen. Diese Maßnahmen zeigen, dass sich die Anforderungen an Projekte dieser Größenordnung stark gewandelt und einen Zukunftsauftrag zu erfüllen haben, da wirtschaftliche Effizienz und Umweltbewusstsein zunehmend Hand in Hand gehen müssen.

Im Juni 2024 wurde der Startschuss für das Projekt gegeben und somit der Weg für den geplanten Neubau geebnet. Derzeit befinden sich die Arbeiten nun in vollem Gange. Ursprünglich war die Fertigstellung bereits für das dritte Quartal 2025 geplant, dies verschiebt sich nun jedoch auf das erste Quartal 2026. Die Vermarktung der Flächen übernimmt der internationale Immobilienberater CBRE. Mit dem Panattoni Park Köln II setzt Panattoni insgesamt ein starkes Zeichen für die wirtschaftliche Zukunft des Kölner Nordens. Das Projekt zeigt zudem, wie moderne, nachhaltige und attraktive Immobilien entstehen können, die den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht werden. Unternehmen, die sich hier ansiedeln, können laut dem Geschäftsführer der KölnBusiness Wirtschaftsförderung eine Schlüsselrolle in der regionalen Wirtschaftsentwicklung einnehmen und den Standort Köln attraktiver machen.

Darüber hinaus plant Panattoni in Köln derzeit weitere große Bauprojekte und scheint sich somit nicht nur beim Panattoni Park Köln II zum Ziel gesetzt zu haben, alten Produktions- und Industrieanlagen neues Leben einzuhauchen. Mitte Mai wurde beispielsweise veröffentlicht, dass das Unternehmen das Gelände der ehemaligen Schokoladenfabrik der Gebrüder Stollwerk in Westhoven erworben hat. Auf dieser Fläche soll ein Mix aus einem City Dock und einem Panattoni Park errichtet werden, die zusammen den Panattoni Campus Köln Ost bilden. Im dritten Quartal dieses Jahres soll es mit dem Bau des City Docks losgehen, welcher rund ein Jahr später beendet sein soll. Der Panattoni Park soll bis Herbst 2027 fertiggestellt werden. Auch bei diesem Projekt wird auf hohe Nachhaltigkeitsstandards geachtet.

(Laudine Großmann)

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