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Übergewicht: Ungesunder Lebensstil ist “programmiert”

Die Gründe für Übergewicht sitzen tief. Laut neusten medizinischen Erkenntnissen ist der Hang zum Übergewicht nicht nur genetisch verankert, sondern sogar in der Frühschwangerschaft programmiert worden. copyright: pixabay.com
Die Gründe für Übergewicht sitzen tief. Laut neusten medizinischen Erkenntnissen ist der Hang zum Übergewicht nicht nur genetisch verankert, sondern sogar in der Frühschwangerschaft programmiert worden.
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Immer mehr Menschen leiden unter einem starken Übergewicht. Die Ursachen hierfür können bereits während der Schwangerschaft angelegt werden.  Das Kölner Zentrum für Prävention im Kindes- und Jugendalter am Herzzentrum der Uniklinik Köln führt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln eine Studie mit werdenden Müttern durch, die den Zusammenhang von Bewegung in der Schwangerschaft und späterer Entwicklung des Kindes erforschen soll. Hierfür werden Schwangere mit einem erhöhten Body-Mass-Index gesucht, die sich momentan in der 8. bis 12. Schwangerschaftswoche befinden.

Übergewicht kann vorprogrammiert sein

Die sogenannte Perinatalperiode – die Zeit vor und nach der Geburt – ist von größter Bedeutung für die Entwicklung und Reifung aller Organe und Organfunktionen. Aus den Forschungen der vergangenen Jahre weiß man: in diesem kritischen Zeitfenster sind Entwicklungsprozesse sehr anfällig gegenüber äußeren Einflüssen und können langfristig “programmiert” werden. Wenig ist aber bekannt über die Zusammenhänge zwischen dem Lebensstil, insbesondere des Bewegungs- und Ernährungsverhaltens werdender Mütter aber auch Väter und dieser Programmierung auf das Kind.

Klink sucht Schwangere für Studie

Aus diesem Grund sucht das Kölner Zentrum für Prävention im Kindes- und Jugendalter am Herzzentrum der Uniklinik Köln aktuelle Schwangere, die sich momentan in der 8. bis 12. Schwangerschaftswoche befinden und die einen Body-Mass-Index (BMI) größer als 25 kg/m2 haben.

“Für diese Schwangeren haben wir ein spezifisches Bewegungs- und Ernährungsprogramm entwickelt”, erklärt Nina Ferrari, Koordinatorin des Kölner Zentrums für Prävention im Kindes- und Jugendalter. “Dieses wollen wir hinsichtlich seiner Wirkung auf die Gesundheit von Mutter und Kind überprüfen.”

Das Programm beinhaltet individuelle Ernährungseinheiten bereits zu Beginn und im Verlauf der Schwangerschaft sowie ab der 13. Schwangerschaftswoche ein moderates Bewegungsprogramm zwei Mal in der Woche. Dieses besteht aus Ausdauer- und Krafteinheiten, um die großen Muskelgrupen zu stärken und fit durch die Schwangerschaft zu kommen.

Das Sportangebot ist auf circa sieben Monate angelegt und wird in Köln linksrheinisch und rechtsrheinisch angeboten, sowie an einem Standort in Bonn (Venusberg).

Interessierte Schwangere, welche die genannten Kriterien erfüllen  melden sich telefonisch unter 0221.49825290 oder per E-Mail bei: nina.ferrari@uk-koeln.de.

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