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Schwierige Lage für Unternehmen

by Redaktion

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Sparkasse KölnBonn informiert über Situation regionaler Betriebe

Die Sparkasse KölnBonn lud ausgewählte Medienvertreter zu einem Gespräch über die aktuelle Lage in der Wirtschaftsregion rund um Köln ein. Zwar stehen viele Unternehmen aufgrund zahlreicher Krisenherde unter Druck. Doch bislang halten sich die regionalen Betriebe gut, auch wenn die Situation in naher Zukunft weiterhin angespannt sein wird.

Die Unternehmen in der Region werden aktuell von mehreren Krisenherden belastet. Nachdem die Coronapandemie über nun mehr als zweieinhalb Jahre eine Belastung für die Betriebe darstellte, gibt es immer noch Probleme bei Lieferketten, zugleich stellt der Fachkräftemangel in der Logistik einen Faktor dar, der zusätzlich die Situation für viele Betriebe verschlimmert. Die Beschaffungsmärkte aus Asien und vor allem China sind weiterhin gestört, wie die Sparkasse KölnBonn berichtet. Gleichzeitig müssen sich die Unternehmen mit den aufgrund des Krieges in der Ukraine gestiegenen Preisen für Energie auseinandersetzen. Dies führt zu deutlich höheren Kosten, gleichzeitig schrumpft aufgrund der Inflation der Abnehmermarkt, da die höheren Preise für Waren und Dienstleistungen auf eine gesunkene Kaufkraft treffen.

Bisher keine Rezession spürbar

Dass die regionale Wirtschaft bereits in einer Rezession steckt, können Uwe Borges und Frank Spölgen von der Sparkasse KölnBonn derzeit nicht bestätigen. Maßgeblich für diesen Eindruck ist das derzeit weiterwachsende Kreditgeschäft. Bis Ende August 2022 stieg das Volumen des Kreditgeschäfts der Sparkasse von 13 auf 13,5 Milliarden Euro an. Auch die bisherigen Zinserhöhungen der EZB haben sich derzeit nur bedingt auf die Geschäfte der Sparkasse KölnBonn ausgewirkt. Doch rechnet Borges mit weiteren Erhöhungen der Leitzinsen. Ein rasanter Zinsanstieg würde es Unternehmen deutlich schwieriger machen, gute Geschäfte zu erzielen und Investitionen zu tätigen. Gleichzeitig macht der im Vergleich zum US-Dollar schwache Euro Waren und Energieträger, die vor allem in Dollar bezahlt werden, zusätzlich teurer. Eine Insolvenzwelle, wie sie manche Ökonomen oder Wirtschaftsverbände derzeit für die Zukunft prognostizieren, sei laut Borges und Spölgen derzeit aber nicht absehbar. Man müsse allerdings weiterhin schauen, wie sich die Lage weiterentwickelt. Für die kommende Zeit hoffen die beiden Finanzexperten auf weitere Entlastungen für die Unternehmen durch den Bund. Diese dürften allerdings nicht mit der „Gießkanne“ verteilt werden. Besonders problematisch wird aus Sicht von Borges und Spölgen die Lage in der Gesundheitsbranche. Dort gibt es nur sehr begrenzte Einsparpotenziale beim Verbrauch von Energie, gleichzeitig können die Betriebe die Mehrkosten kaum weitergeben. Ein wesentliches Problem sämtlicher Branchen ist und bleibt zusätzlich der flächendeckende Fachkräftemangel.

Besonders spürbar seien die aktuellen Krisen, besonders die Energiepreiskrise, in der Baubranche. Hier ist bereits ein Rückgang besonders bei Neubauprojekten zu verzeichnen. Bauträger seien aufgrund der aktuellen Zinsentwicklung sehr zurückhaltend, denn realistische Kalkulationen zu den tatsächlichen Baukosten sind derzeit nur schwer zu realisieren. Kostenreserven müssten deutlich intensiver als zuvor in die Kalkulationen einfließen. Eine Schieflage der Branche sei derzeit aber noch nicht zu erkennen. Einen Preisrückgang bei Immobilien stellen Borges und Spölgen aktuell noch nicht fest, auch wenn es einen Rückgang bei Vertriebsaktivitäten gibt. Die Zahl der Besichtigungen sei bereits rückläufig. Borges beschreibt es aber als „gesunde Entwicklung“, dass auf dem breiten Immobilienmarkt derzeit keine großen Preissteigerungen stattfinden, nachdem jahrelang die Immobilienpreise nur eine Richtung kannten.

Nutzerverwaltung neu für Geschäftskunden

Die Sparkasse KölnBonn hilft ihren Kunden nun mit einer weiteren Business Solution. Mit der Nutzerverwaltung ist nun eine Erweiterung des gewerblichen Onlinebankings für Geschäftskunden ermöglicht worden. Uwe Borges, Vorstand für Firmen- und Institutionelle Kunden, ist von dem neuen Angebot überzeugt: „Unsere smarten Lösungen erleichtern vielfach den Geschäftsalltag.“ „Die Nutzerverwaltung“ stellt eine Erweiterung innerhalb des Firmenkundenportals der Sparkasse dar. Über das neue Angebot hat bspw. der Geschäftsführer eines Unternehmens die Möglichkeit, unterschiedliche Rechte für das Onlinebanking an seine Mitarbeiter zu vergeben, und das maßgeschneidert je nach Bedarf. So ist es bspw. der Buchhaltung möglich, eigenständig online Überweisungen und Lastschriften zu bearbeiten. Ein Prokurist hat bspw. die Möglichkeit, Kontokorrentlinien zu erhöhen, Steuerberater erhalten die Möglichkeit, Kontoauszüge abzuholen.  Borgen ist davon überzeugt, dass das neue Angebot in krisenhaften Zeiten einen besonderen Nutzen für die Geschäftskunden bietet: „Die Nutzerverwaltung ist ein neuer weiterer Baustein, um Prozesse mithilfe digitaler Lösungen zu beschleunigen und leicht zu machen, in diesem Fall durch eine moderne Finanzbuchhaltung.“ Gerade in diesen unruhigen Zeiten, geprägt von unterschiedlichen Krisenherden, stehe die Sparkasse KölnBonn ihren Kunden als Hausbank mit viel Expertenwissen zur Seite. „Dies betrifft nicht nur die Begleitung von Mittelständlern bei der nachhaltigen Transformation ihrer Firma. Es geht auch weit über das Abwickeln des Zahlungsverkehrs, das Ausschöpfen bzw. Verlängern von Kreditlinien oder die Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit hinaus. Wir versuchten zusätzlich smarte und passgenaue Lösungen für Unternehmen in ihrem Businessalltag zu finden und sie gegen Risiken abzuschirmen“, erklärt Borges.

Smarte Lösungen für Betriebe

Die neue Nutzerverwaltung zählt zu den BusinessSolutions der Sparkasse KölnBonn. Frank Spölgen verantwortet als Bereichsleiter die Innovationen der Hausbank vieler regionaler Unternehmen. Im Gespräch mit Kunden erhielt Spölgen jede Menge Feedback: „Nicht jeder traut uns zu, dass wir als Sparkasse solche smarten Lösungen bereithalten. Wer sie nutzt, erlebt dann schnell, dass er in seinem Business damit einen Schritt nach vorn macht – z. B. mit der Digitalisierung des Zahlungsverkehrs, einem professionellen Zins-, Währungs- und Liquiditätsmanagement oder der professionellen Begleitung unserer Unternehmen in allen Fragen des internationalen Geschäfts. Solche Business Solutions tragen dazu bei, Umsatz und Ertrag zu steigern, Zahlungsausfälle zu verringern und Geld zu sparen und damit die Fitness von Unternehmen zu steigern.“

Laut eigener Aussage ist die Sparkasse KölnBonn die erste Sparkasse deutschlandweit, die die Nutzerverwaltung getestet hat. Profitieren sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Ende August nutzten bereits über 500 Kunden das neue Angebot der Sparkasse KölnBonn. Seit April 2022 ist die „Nutzerverwaltung“ verfügbar. Das Feedback zu dieser Business Solution war laut eigenen Angaben durchweg positiv. „Durch die Nutzerverwaltung können wir eigenständig sämtliche Prozesse im Banking administrieren, freigeben, sperren. Das vereinfacht uns das ,daily business‘ im Banking enorm und macht uns viel schneller“, berichtet Denis Beutler, Geschäftsführer von WUM Brand Spaces aus Köln. Ähnlich klingt die Rückmeldung von Marco Schork von der Walter Schork Fahrzeug- und Industriebedarf GmbH: „Durch die Nutzerverwaltung haben wir unsere Buchhaltung auf ein komplett neues Level gehoben und wir können unsere Finanzen jetzt viel besser managen.“ Marc Gebauer von der Marc Gebauer Lifestyle GmbH findet: „Gerade dieses Flexible für die Mitarbeiter, dass jeder seinen eigenen Zugang bekommt – man hat dadurch eine wirkliche Erleichterung im Alltag.“ Peter Ulrich, Geschäftsführer der Magnet-Physik Dr. Steingroever GmbH, sieht folgenden Nutzen: „Ich kann dadurch Benutzer hinterlegen, die für mich konkrete Aufgaben, wie z. B. das Herunterladen von Kreditkartenabrechnungen, erledigen können, und ich habe dadurch einen großen Vorteil und Entlastung.“ Um als Geschäftskunde der Sparkasse KölnBonn die Business Solution der Nutzerverwaltung anwenden zu können, muss lediglich ein Vertrag unterschrieben werden, die weiteren Schritte laufen anschließend rein digital. Bei Fragen der Einrichtung und ersten Schritten hilft die Sparkasse ihren Kunden. Eine Möglichkeit, um Hilfe einzuholen, ist die Hotline der Sparkasse KölnBonn, erreichbar unter der Telefonnummer: 0221 226-90400. Auf der Website www.sparkasse-koelnbonn.de/nutzerverwaltung können Interessierte Erklärvideos mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen ansehen und erhalten weitere Informationen zum Verfahren.

(Christian Esser)

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