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Start-up-Standort Deutschland: Gründer erhielten 2018 Rekordsummen

Start-up-Standort Deutschland: Gründer erhielten 2018 Rekordsummen copyright: pixabay.com
Start-up-Standort Deutschland: Gründer erhielten 2018 Rekordsummen
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Der Start-up-Standort Deutschland floriert: Vor allem junge Unternehmen aus den Bereichen E-Commerce, Software und Analytics, FinTech, Mobility und Health konnten 2018 wieder hohe Investitionssummen verbuchen. Im Ländervergleich liegt Berlin vorn, Nordrhein-Westfalen folgt auf dem vierten Platz. Um die Rahmenbedingungen in Deutschland für Gründer weiter zu verbessern, setzen sich inzwischen auch Initiativen wie Get Started ein – die kürzlich ihr 500. Mitglied begrüßte. Ein Einblick in aktuelle Zahlen und Entwicklungen.

Höchste Investitionen in Berlin

Höchste Investitionen in Berlin copyright: pixabay.com
Höchste Investitionen in Berlin
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2018 wurden 4,6 Milliarden Euro in deutsche Start-ups investiert. So viel Risikokapital wurde bisher noch in keinem Jahr zuvor verbucht. Das geht aus dem Start-up-Barometer von Ernst & Young hervor. Von den 4,6 Milliarden Euro entfielen allein 2,64 Milliarden Euro auf Start-ups aus Berlin – mehr als aus allen anderen Bundesländern zusammen. Damit bleibt die Bundeshauptstadt weiterhin unangefochtener Start-up-Spitzenreiter.

An zweiter Stelle folgt Bayern mit Investitionen von 802 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es im Freistaat noch 407 Millionen, sodass Jungunternehmen dort fast doppelt so viel Kapital eingesammelt haben. Es folgen Hamburg (548 Millionen Euro) und Nordrhein-Westfalen (243 Millionen Euro). Betrachtet man allerdings den Sprung, den NRW im Vergleich zum Vorjahr gemacht hat, zeigt sich, dass sich das letztjährige Investitionsvolumen von 96 Millionen Euro fast verdreifacht hat.

Auch in Hamburg konnten sich die Investitionen in Start-ups mehr als verdoppeln. Der Trend zeigt: Berlin mag weiterhin Spitzenreiter sein, muss jedoch zunehmend in die Attraktivität des Standorts investieren, um weiterhin junge Unternehmen und Investoren zu überzeugen. Denn im Gegensatz zu den Konkurrenten sank die Höhe der Investitionen sogar leicht. In Köln sorgen unter anderem Start-up-Inkubatoren wie der Startplatz für steigende Attraktivität.

Start-up-Initiative der Bitkom zieht Bilanz: 100 neue Mitglieder in 2018

Start-up-Initiative der Bitkom zieht Bilanz: 100 neue Mitglieder in 2018 copyright: pixabay.com
Start-up-Initiative der Bitkom zieht Bilanz: 100 neue Mitglieder in 2018
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Ein Großteil der Investitionen floss laut des Start-up-Barometers in E-Commerce-Unternehmen: 1,6 Milliarden Euro waren es 2018. Dahinter folgen Software & Analytics (670 Millionen Euro), Finanztechnologien (659 Millionen Euro), Mobility (427 Millionen Euro) und Health (316 Millionen Euro).

Nicht nur das Start-up-Barometer von Ernst & Young, sondern auch der Digitalverband Bitkom zieht mit seiner Initiative “Get Started” eine positive Bilanz. Demnach schlossen sich allein 2018 insgesamt 100 Unternehmen der Initiative an. Insgesamt gehören zu dem Verbund inzwischen 500 Unternehmen. Neu hinzugekommen sind laut Pressmitteilung PropTech-Unternehmen wie VRnow oder das innovative BioTech-Unternehmen Biomes, das Analysen der Darmflora anbietet. Im Energiesektor sorgt Envelio für Aufsehen, das sich für eine Digitalisierung des Stromnetzes einsetzt.

“Start-ups profitieren im Bitkom nicht nur vom Austausch mit anderen jungen Unternehmen, sondern vom Kontakt zu Digital-Unternehmen jeder Größe und Ausrichtung”, erklärt Niklas Veltkamp, Bitkom-Geschäftsführer. Get Started setzt sich nach eigenen Angaben “auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene […] politisch für junge Wachstumsunternehmen ein”. Ziel sei es, das Thema “Gründung” in der Politik sichtbarer zu machen.

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