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Eliteausbildung für Schüler: Der frühe Grundstein im Leben der Kinder

by Redaktion

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Kalthöfer

Eine gute schulische Ausbildung kann einen Einfluss auf das ganze restliche Leben haben. Das wissen auch die Eltern vieler Kinder, weshalb sie ihnen die besten Startvoraussetzungen geben wollen. Wer das entsprechende Kleingeld mitbringt, der kann eine Eliteschule aus Frankreich, der Schweiz oder England wählen.

Doch noch immer ranken sich viele Halbwahrheiten rund um das Thema Eliteinternate. Neben der finanziellen Herausforderung gehört wohl mangelnde Aufklärung zu den Top-Gründen dafür, dass Internate von vielen Menschen nicht in Erwägung gezogen werden. Aber genaueres Hinsehen lohnt sich, um wirklich alle Vorteile einer Internatsausbildung zu kennen.

Vorteile in der Ausbildung

Ob das deutsche Bildungssystem gut oder schlecht ist, darüber lässt sich streiten. Jeder hat seine eigene Meinung dazu. Worin sich aber die allermeisten Menschen einig sind: Es mangelt an Geld und es gibt viel Verbesserungspotential. Das ist allerdings kein Fazit, das auf englische Internate zutrifft.

Durch großzügige Geldgeber und hohe Schulgebühren ist das Niveau der Ausbildung in Internaten extrem hoch. Die Lehrer sind fachlich und pädagogisch hervorragend ausgebildet. Die Schulmaterialien und die Lernumgebung sind optimiert. Daraus folgt logischerweise auch, dass das Niveau der schulischen Ausbildung für alle Schüler höher ist als an einer staatlichen Schule.

Das Investment in die Ausbildung zahlt sich doppelt aus. Einerseits kann jedem Schüler durch die richtige Unterstützung ein Abschluss ermöglicht werden. Andererseits lernen Kinder und Jugendliche aber auch einfach effektiver und nachhaltiger, wenn sie eine gute Betreuung erhalten.

Die Freizeitgestaltung

Internate haben die Besonderheit, dass die meisten Schüler auf dem Schulgelände leben. Anstatt nach Schulschluss alle Verantwortung abzugeben, sind Internate auch daran interessiert, die Freizeitgestaltung zu verbessern.

Schüler an Eliteinternaten werden dazu angehalten, ihre Hobbys mit Bedacht zu wählen. Sprachen lernen, Sport machen, künstlerisch aktiv werden, ehrenamtlich helfen – diese und weitere Dinge formen den Charakter und bilden gleichzeitig wichtige Fähigkeiten aus. Internate erleichtern den Zugang zu diesen Angeboten. Sie stellen sie entweder selbst zur Verfügung oder haben die entsprechenden Kontakte.

Der gute Ruf

Eliteschulen leben von ihrem guten Ruf. Prestige ist wichtig, um neue Schüler an die Internate zu locken. Gleichzeitig kann ohne einen hervorragenden Ruf kaum von einer Eliteausbildung gesprochen werden – denn der Wert des Abschlusses macht Schulen ebenfalls aus.

In Deutschland gibt es schon Unterschiede in der Wahrnehmung eines Abiturzeugnisses aus Bayern im Vergleich zu einem aus Brandenburg. Doch zwischen einem Abschluss von einem Eliteinternat und einem staatlichen Schulabschluss liegen noch einmal Welten. Ob bei der Bewerbung für eine Eliteuniversität, für ein Praktikum oder einen Job – Abschlüsse von den besten Schulen der Welt öffnen (fast) alle Türen. Arbeitgeber und Universitäten verlassen sich darauf, dass jemand eine Top-Ausbildung erhalten hat, wenn er von einem englischen Eliteinternat kommt.

Die Mentalität und Kontakte

Es gibt auch Kritik am Internatssystem. So liegt einigen Schülern das Leben weit weg von der Familie nicht. Ein anderer Kritikpunkt ist eng mit den verbesserten Chancen im Berufsleben von Absolventen verbunden: Internatsabsolventen werden oftmals bevorzugt behandelt – und zwar automatisch. Mit einer Internatsausbildung erhalten Schüler eine Prise Vitamin B. Teilweise geschieht dies unabhängig von der tatsächlichen Leistung.

Was aus gesellschaftlicher und sozialer Sicht durchaus kritisierbar ist, lässt Eltern allerdings auch aufhorchen. Denn ob man es nun gut findet oder nicht: Wer seinem Kind einen Internatsplatz ermöglicht, gibt ihm einen Startvorteil im Leben. Denn schon während der Schulzeit werden wertvolle Kontakte geknüpft.

Viele Schüler an Internaten sind Kinder von ehemaligen Internatsschülern. Politiker, Stars und Millionäre sind einflussreich und geben diesen Einfluss häufig an ihre Kinder weiter. Somit reproduzieren sich hier Erfolg und Prestige. Kinder und Jugendliche lernen also nicht nur besser an Internaten, ihre Mentalität wird auch durch die Ausbildung beeinflusst.

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